Samstag, 4. Januar 2014

Maria Schröder heiratet 1934 in Harrisburg, Dauphin County

Eigentlich hab ich heute nur etwas lustlos in familysearch.org rumgeklickt, aber dann habe ich doch was interessantes gefunden:

Maria Schröder ist ist die Tochter von Carl Schröder aus Winnweiler und seiner Ehefrau Elisabeth Lesmeister aus Landau. Legacy, mein Ahnenforschungsprogramm, sagt, sie ist meine Großkusine 2 Generationen entfernt. Maria Schröder wurde etwa 1905 geboren, vielleicht in Winnweiler?

Sie heiratet jedenfalls am 15. Dezember 1934 in Harrisburg, Dauphin County, Pennsylvania den Bartender Josef Hoer. Im Census 1940 lebt die Familie dann in 92 Fairfield Avenue, West Caldwell, Essex County, New Jersey und es gibt eine dreijährige Tochter Meriam.

Mehr habe ich noch nicht gefunden, aber es bleibt spannend ;-)

Sonntag, 10. Februar 2013

Pfarrer/Pastor in Winnweiler?

Ich habe da zwei Fotos bei ebay gekauft. Ich schätze beide Bilder zeigen die gleiche Person, einen Pfarrer/Pastor aus Winnweiler oder Umgebung. Ich würde sagen, die Fotos sind aus den 1930/40er Jahren. Der Fotograf war Heinrich Börtzel in Winnweiler. Kennt zufällig jemand den Pfarrer auf den Bilder? 









Sonntag, 3. Februar 2013

Besoffen zur Ratssitzung


Freitag, den 23. September 1729
...
Jakob Tilmans erscheint gantz voll besoffen zur Ratssitzung. Er benimmt sich dem Rat gegenüber gar unnütz und unhöflich. Ihm wird vorgeworfen, am Herrentisch 7 Bäume für Konrad Rüsseler aus Walporzheim geschlagen zu haben. Der Beklagte wird zu 2 rtlr Geldstrafe verurteilt.

Quelle: Hans-Georg Klein,  Quellen zur Geschichte der Stadt Ahrweiler, Band V, Die Ratsprotokolle der Stadt Ahrweiler von 1703-1747(herausgegeben vom Heimatverein "Alt-Ahrweiler", Bad Neuenahr-Ahrweiler 2010, ISBN 978-3-930376-74-2), Seite 153

Jakob Tillmann ist mein 6-facher Urgroßvater


Mittwoch, 21. November 2012

Beim Sonnenbad kam die Granate

Das mein Urgroßvater Josef Küls, geboren am 15.03.1877 in Bachem/Ahrweiler am 28.04.1916 während des 1. Weltkrieges starb, ist ja nicht neu. Sein Grab auf dem Soldatenfriedhof in Fey, etwas südlich von Metz habe ich ja schon mehrmals besucht. Auch das er im Landwehr-Infanterie-Regiment 68 war, weiß ich seit einiger Zeit. Aber jetzt hatte ich Gelegenheit in die Regimentsgeschichte zu schauen. Und da heißt es:
Am 28.4.(1916) setzte unvermutet eine Beschießung von Eply 5:30 Uhr abends ein. Dort saßen Leute vor dem Unterstand und sonnten sich. Eine Granate schlug ein und erfaßte sie. Gefreiter Hüls tot, 4 andere schwer verwundet, von denen einer bald starb, alle von einem Arbeitskommando von 12./68. Zwei davon hatten je 4 Kinder. Die Verletzungen waren beinahe immer, wie auch in diesem Falle, schwer und führten, wenn nicht zum Tode, zu Amputationen der Gliedmaßen und dergleichen.
Das hier der Gefreite Hüls genannt wird, halte ich mal großzügig für einen Schreibfehler. Ich bin sicher, hier ist Josef Küls gemeint, mein Urgroßvater. Eply ist ein Dorf südlich von Metz mit heute etwa 300 Einwohnern. Es liegt rund 20 Kilometer südlich des Soldatenfriedhofs Fey, wo Josef Küls beerdigt wurde.

Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 68
Soldatenfriedhof Fey, Frankreich

Sonntag, 11. November 2012

Bücher und Weihnachten

Es ist ja noch ein bisschen hin bis Weihnachten, aber ich stöbere gerade in einigen Büchern die ich in den letzten Tagen bei Ebay gekauft habe. In einem dicken Buch über historische Uniformen finde ich eine Widmung von Weihnachten 1996: "Lieber Papa, auch wenn Du schon so viele Bücher hast, hoffen wir trotzdem, daß Du noch ein Plätzchen für dieses findest und Du es in ruhigen Momenten gerne hervorholst." Antje, Jürgen, Tamara und Benni unterschreiben. Das gefällt mir so gut, ich überlege, ob ich mir das Buch nicht zu Weihnachten schenken lassen soll...

Die Gaßner sind ...

1927 schrieb Robert Wilckens im "Evang. Gemeindebote Söllingen" einen kleinen Aufsatz "Stammbaum Gaßner [aus Pforzheim]". Der schöne Aufsatz nennt einige Pforzheimer Nachfahren meines Cousins, 7. Generationen entfernt. Den Satz: Die Gaßner sind starke, hochgewachsene, rotbackige Männer, ... lass ich mal unkommentiert so stehen.

Montag, 3. September 2012

Johann Heinrich Gaßner, von Jaegerthal über Neuhemsbach nach Sennfeld und Hochstein

Hammermühle bei Neuhemsbach, gelaufen 1907

Johann Heinrich Gaßner, geboren 1772 in Jaegerthal bei Niederbronn, heiratet im Jahr 1800 im Alter von 28 Jahren in Neuhemsbach im Landkreis Kaiserslautern die Margaretha Wilhelmina Hackenschmidt. Bis 1809 werden sechs Kinder in Neuhemsbach geboren. Vermutlich hat Johann Heinrich während dieser Zeit im Neuhemsbacher Eisenhammer gearbeitet. Ab 1812 werden dann 5 weitere Kinder in Sennfeld im Neckar-Odenwald-Kreis geboren. Margaretha Wilhelmine Hackenschmidt stirbt hier im Jahr 1819. Der letzte Eintrag im Kirchenbuch von Sennfeld mit dem Namen Gaßner erfolgt am 9.7.1821, als Wilhelmine, die dreijährige Tochter von Johann Heinrich Gaßner und Margaretha Wilhelmine Hackenschmidt stirbt.

1821 ist Johann Heinrich Gaßner 49 Jahre alt. Von drei Kindern ist bekannt, das sie das Erwachsenenalter erreicht haben: 1821 war Maria Elisabeth 20 Jahre alt, Heinrich Wilhelm 19 Jahre und Johann Christoph war 16 Jahre alt. Von den vier jüngeren Kindern Lisette Dorothea, Elisabeth Charlotte, Johann Daniel Christoph und Katharina Karolina kennen wir keinen Sterbeeintrag, wahrscheinlich gehörten auch sie noch zur Familie.

Im Notizbuch des Eisenwerks Hochstein bei Winnweiler heißt es: "Kleinschmied, Meister. Gaßner Heinrich v. Senfeld 1821 sehr gescheit".

Vermutlich hat also Johann Heinrich Gaßner ab 1821 bei Gienanth in Hochstein gearbeitet. Man müsste nun also doch seinen Sterbeeintrag und weitere Spuren in Hochstein und Winnweiler suchen.

Nachdem die Nachfahren von Johann Heinrich Gaßner in vielen anderen Eisenwerken gearbeitet haben, hat rund 100 Jahre später Edmund Gaßner, mein Urgroßvater und Ururenkel von Johann Heinrich Gaßner, wieder bei Gienanth in Hochstein gearbeitet. Edmunds Söhne haben hier gelernt und Mädchen aus der Gegend geheiratet.