Freitag, 16. Dezember 2011

Texmaker und LaTeX?


Nun meint ja mein Sohn - immerhin auch ein Nachfahre von Hammerschmieden und Eisengiessern - ich solle für meine noch zu schreibende 800-seitige Familienchronik LaTeX und Texmaker verwenden. Bisher hab ich 800-seitige Familienchroniken immer in Word oder Openoffice geschrieben und die nächste 800-seitige Familienchronik würde ich in Libreoffice oder Google Text und Tabellen schreiben wollen. So die Theorie. Also hab ich mal eben Texmaker installiert und die Sprache der Oberfläche scheint auch überwiegend deutsch zu sein. Alles schön und gut, aber was jetzt? Jetzt warten wir, bis mein Sohn nach Hause kommt, dann gibt es eine Einweisung.

Mittwoch, 21. September 2011

Josef Küls im 1. Weltkrieg

Da hat Ancestry.de seit neuestem die Verlustlisten des 1. Weltkrieges online, und siehe da: mein Urgroßvater Josef Küls aus Bachem, Ahrweiler, war im  Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 68 in der 12. Kompanie, als er 1916 in Frankreich fiel.
Gut zu wissen!
Jetzt wollen wir mal sehen, ob man über dieses Regiment noch mehr herausfinden kann.

Donnerstag, 1. September 2011

Schneider, Jaquet & Cie

Edmund Gaßner, mein Urgroßvater, hat hier in Strassburg-Königshofen in der Karthäusergasse (Rue de la  Chartreuse) zwischen dem 1. Juni 1911 und dem 10. August 1918 gearbeitet. Sein Arbeitszeugnis ist erhalten. Die Firma war eine Mühlenbauanstalt, Maschinenfabrik und Eisengießerei. Edmund war hier Formermeister.

Gesamtansicht um 1910, vermutlich maßlos übertrieben.

Foto der Ruine von 2008

2008 sollten hier Eigentumswohnungen entstehen, die Ruine war schon eingerüstet. Da müssen wir doch nochmal hin und schauen, was daraus geworden ist! Nur ein paar Schritte entfernt ist die Kapuzinergasse (Rue des Capucins), hier hat Edmund mit Familie im Haus Nr. 10 gewohnt.

Freitag, 5. August 2011

Dienstag, 10. Mai 2011

Cornelius Molitor, Zimmermann in Winnweiler

pr. den 30. Juli 1835.
(Freiwillige gerichtliche Versteigerung.)

Donnerstags, den 20. August 1835, des Nachmittags 1 Uhr, zu Göllheim, im Wirthshause zum Ochsen;

In Gemäßheit eines, durch das Königl. Bezirksgericht zu Kaiserslautern, am 10. Juli l835, homologirten Familienraths-Beschlusses, und

Auf Anstehen von l. Michael Fuchs, Gefängniswärter, in Göllheim wohnhaft, handelnd als gerichtlich ernannter Vormund von a) Karolina und b) Friedrich Finck, minderjährige Kinder erster Ehe des, in Göllheim verstorbenen Maurers, Friedrich Finck, erzeugt mit seiner verlebten ersten Ehefrau, Christine geborne Fuchs; 2. Albrecht Michel, Zimmermann, in Göllheim wohnhaft, handelnd als gerichtlich ernannter Vormund von Eva und Jacobina Finck, minderjährige Kinder zweiter Ehe des genannten Friedrich Finck, erzeugt mit seiner gleichfalls verstorbenen zweiten Ehefrau, Margarethe geborne Franck; 3. Cornelius Molitor, Zimmermann, in Winnweiler wohnhaft, handelnd als Beivormund der genannten Kinder erster Ehe; 4. Mathias Finck, Maurer, in Harrheim wohnhaft, handelnd als Beivormund der genannten minderjährigen Kinder zweiter Ehe;

Wird ein, den genannten Minderjährigen zugehöriges, zu Göllheim an der Kerzenheimer Straße gelegenes Wohnhäuschen mit allem Zubehör, vor dem hiezu committirten Königl. Notar Duderstadt in Göllheim, versteigert.

Göllheim, am 23. Juli 1835.
Duderstadt, Notär

Quelle:
http://books.google.de/books?id=9fREAAAAcAAJ&pg=PA610&dq=molitor+katharina+fink&hl=de&ei=gxXJTdfyI4-SswbH26mgAw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=5&ved=0CEgQ6AEwBA#v=onepage&q=molitor&f=false

Montag, 9. Mai 2011

Die zweite Ehefrau des Cornelius Molitor aus Winnweiler

Montag, den 26. laufenden Monats, Nachmittags 1 Uhr, zu Lohnsfeld in der Behausung des Michael Pfeiffer; auf Anstehen von:

1. Katharina geb. Fattler, Wittwe des zu New-Orleans, in Nordamerika verlebten Hufschmiedes Peter Burg, früher in Lohnsfeld wohnhaft, sie jetzige Ehefrau von Cornelius Molitor, Zimmermann, zu Winnweiler wohnhaft, und handelnd wegen der zwischen ihr und ihrem verlebten ersten Ehemanne bestandenen Gütergemeinschaft, wie auch als Nutznießerin des Vermögens dieses ihres Ehemannes;

2. Genanntem Cornelius Molitor, sowohl der Ermächtigung seiner Ehefrau wegen, wie auch als Rechtsinhaber der Erbrechte von:

a) Peter Burg, Taglöhner in Dambach, Kantons Niederbrunn, in Frankreich, und b) Christian Burg, Taglöhner in Bärenthal, Kantons Bitsch, im Moseldepartement in Frankreich, dieser vollbürtiger, jener halbbürtiger Bruder des Erblassers;

3. Gottfried Kallfisch, Ziegler, zu Lohnsfeld wohnhaft, in seiner Eigenschaft als gesetzlicher Verwalter deS Vermögens seines minderjährigen Sohnes Peter Kallfisch, und als dessen Repräsentanten;

Wird durch den unterzeichneten Notär Hellrigel von Winnweiler, der Untheilbarkeit wegen, zur öffentlichen Versteigerung geschritten von den nachbezeichneten, in der Gemeinde und Gemarkung von Lohnsfeld gelegenen, zur besagten Gütergemeinschaft des Erblassers Burg und seiner hinterlassenen Wittwe gehörigen Immobilien, als:

a) 26 Dezimalen, ein Wohnhaus mit Garten und sonstigem Zubehör.

b) 134 Dezimalen Ackerland in 4 Stücken; von welchen Immobilien zustehen: der Ehefrau Molitor 2/6?, dem Peter Kallfisch 2/6? und dem Cornelius Molitor 2/6?, als Rechtsinhaber der genannten Peter und Christian Burg.

Winnweiler, den 3. Februar 1844.

Hellrigel, Notär.

Quelle:
http://books.google.com/books?id=TPdEAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA142#v=onepage&q=molitor&f=false

Damit kennen wir sie nun, die zweite Ehefrau des Cornelius Molitor. Und irgendwann wird sich noch herausstellen, warum Cornelius Molitor der Rechtsinhaber der Erbrechte von Peter und Christian Burg ist.

Montag, 25. April 2011

Wie aus einer anderen Welt ...

Das Buch "Das besondere Preisgericht und die neugeschaffenen Preise bei der Universal-Ausstellung von 1867 zu Paris. Offizieller Bericht von Alfred Le Roux, Verlag Carl Grüninger, Stuttgart 1868", findet man bei Google Books, und ab der Seite 49 hat es ein Kapitel "Die Eisenwerke der Herren von Dietrich in Niederbronn".  

Nun haben ja meine direkten Vorfahren zu dieser Zeit nicht mehr im Elsass gearbeitet, aber Kusins und Kusinen gab es in Niederbronn und in der Umgebung noch reichlich. Das Kapitel ist unbedingt lesenswert!

Montag, 14. Februar 2011

Conrad Gassner, ausgewandert 1891

Kusin Werner hat wieder einen Auswanderer gefunden. Conrad Gassner wurde am 15.09.1861 in Niederbronn-les-Bains geboren. Er ist der Sohn von Jean Gassner und Madeleine Wimmenauer und ein Nachfahre von Johann Daniel Rouhier/Gassner (* 19.02.1730 Niederbronn, + 22.02.1804 Niederbronn). Von Beruf war Conrad Drechsler. Am 20.09.1886 heiratet er in Monsweiler die am 24.07.1864 in Baerenthal geborene Elisabeth Hornberger. Ein Sohn Conrad Carl wird am 16.11.1889 in Monsweiler geboren.

Mit dem Schiff Rhynland kommen Conrad, seine Frau Elise und ihr Sohn Carl am 27.11.1891 in New York an. Der Abfahrtshafen war Antwerpen und als Aufenthaltsort ist Zabern angegeben.

Später kommt Conrad Gassner wohl noch einmal in die Heimat, er und sein Sohn Wilhelm fahren mit der Trave von Bremen nach New York, die Abfahrt war am 25.07.1907.

Laut Census 1900 lebt die Familie in Allegheny City, Allegheny, Pennsylvania. Es sind Conrad, Elisabeth, Charles C, William (geb. Dez. 1895), und Frida (geb. April 1896).

Im gleichen Haushalt lebt die Familie Blunda, bestehend aus August, August junior (geb. Okt. 1895) und Lena Blunda (geb. Mai 1897). August ist der Witwer der Sophie Gassner, der Schwester des Conrad Gassner. Im Traueintrag von Sophie und August ist der Nachname mit Blondé angegeben. August Blondé kam am 20.09.1893 als 30 jähriger mit der Westernland von Antwerpen nach New York. Seine Frau war bei der Überfahrt 24 Jahre alt, ihre Tochter Louise 7 Monate.

1910 lebt die Familie Gassner in Pittsburgh Ward 21, Allegheny, Pennsylvania und besteht aus Conrad (48) und  seiner Frau Elisabeth (45) sowie den Kindern Charles C. (20), Nathan A. (15) und Frieda C. Gassner (13). Wilhelm wird nicht mehr genannt. Sind Wilhelm und Nathan vielleicht identisch? Liegt hier ein Schreib- oder Lesefehler vor?

1920 leben Conrad Gassner und seine Frau Elisabeth bei ihrer 23 jährigen Tochter Frieda in Allegheny. Frieda hat inzwischen geheiratet, ihr Ehemann heißt Harry Volbers. Howard Volbers, der Sohn von Harry und Frieda ist 1 Jahr und 2 Monate alt.

http://www.castlegarden.org
http://www.ellisisland.org
http://www.familysearch.org
http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.php
Passagierliste von 1907

Mittwoch, 9. Februar 2011

Dorothea Gassner, von Baerenthal nach New Jersey

2003 hatte ich Kontakt zu der Amerikanerin Iva Reihl die die Vorfahren ihres Mannes auf Johann Riehl und Dorothea Gassner oder Kassner aus Baerenthal zurückführen konnte. Das Paar ist im August 1853 nach Amerika, genauer nach Paterson, New Jersey ausgewandert.
Inzwischen haben wir das Paar gefunden: Jean Riehl, der am 04.06.1821 in Engwiller geboren wurde, heiratet am 09.06.1850 in Niederbronn die am 08.11.1829 in Baerenthal geborene Dorothea Gassner. Der Hochzeitseintrag steht im Buch "Niederbronn M 1850, Seite 13/22"
Dorothe Gassner läßt sich der Linie Gabriel Rouhier/Gassner oo Maria Magdalena Sieg zuordnen.
Leider kam eine Email an Iva als unzustellbar zurück.

http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.php

Sonntag, 23. Januar 2011

Johann Joseph Gaßner, der Exorzist

Das Vorarlberger Landesarchiv hat die Pfarrmatriken des Vorarlberg online gestellt:

http://www.vla.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3711

Hier findet sich im Buch "Braz 482/2 Familienbuch (Abschrift), Firm-, Trauungs- und Sterbebuch) 1682-1826" auf der Seite 1826_0026 die Familie des - nicht mit mir verwandten - Exorzisten Johann Joseph Gaßner. Demnach wurde er am 22.08.1727 geboren. Ich hätte ihn beinahe übersehen, es fehlt der 2. Vorname und der Nachname ist nicht sehr deutlich geschrieben.

Eigentlich hatte ich erwartet, auch einen Eintrag im Buch "Braz 282/1 Tauf- und Firmbuch 1706-1777" zu finden, doch bislang war kein Eintrag zu finden.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Gassner in Völklingen

Die Gassner im saarländischen Völklingen werden im Buch "Ernst Barth/Hans-Peter Bungert: Die Einwohner von Völklingen von 1798-1890/1900, Band II A-L, 1. Auflage 1995" genannt. Sie gehen auf Christian Gassner zurück, der am 24.04.1840 in Zinsweiler im Elsass geboren wurde. Dieser Christian Gassner lässt sich dann der Linie Johann Daniel Rouhier/Gassner (* 19.02.1730 Niederbronn, + 22.02.1804 ebenda) zuordnen. 


kleiner Nachtrag: Das im Buch genannte Geburtsdatum (01.01.1835) der Ehefrau Sophie Bähr ist nicht richtig. Sie wurde geboren am 12.12.1839 in Niederbronn. Die Hochzeit fand statt am 25.02.1863 in Zinsweiler. 
Siehe dazu: http://etat-civil.bas-rhin.fr/adeloch/index.php
Niederbronn-les-Bains, N, 1839, Seite 34/36
Zinsweiler, M 1863, Seite 3/6

Freitag, 7. Januar 2011

Das Türschild meines Urgroßvaters

Das Türschild von Edmund Gassner
Das Türschild meines Urgroßvaters. Edmund Gassner ist 1959 gestorben, entsprechend alt ist das Schild. Und weil mein Großvater es so lange aufgehoben hat und nach ihm mein Vater, heb ich es halt weiter auf ;-)

Donnerstag, 6. Januar 2011

Johann Friedrich Gassner *19.06.1766 +27.04.1824

Im Internet finden sich an mehreren Stellen Hinweise auf einen Frederic Gassner der zunächst nicht weiter einzuordnen war. Frederic war mit einer Christine Kaetzel verheiratet, und einige Kinder werden angegeben.
Dank der Hilfe von Angel Portaz konnte der Frederic nun als Sohn des Johann Gabriel Gassner und der Maria Magdalena Sieg eingeordnet werden.

Johann Friedrich Gassner wurde am 19.06.1766 in Niederbronn-les-Bains geboren, er starb am 27.04.1824 in Baerenthal. Verheiratet war er mit Christine Salomea Kaetzel, die am 01.02.1766 in Tieffenbach geboren wurde und die am 23.02.1845 in Mouterhouse starb. Christine ist die Tochter von Balthasar Friedrich Kaetzel und Christina Bürgl?. Geheiratet haben Johann Friedrich Gassner und Christina Kaetzel am 02.10.1795 in Struth.

Auch die Christine Kaetzel war nicht leicht zu identifizieren, denn es gab drei Christine Kaetzel.

Im Sterbeeintrag unseres Johann Friedrich Gassner heißt es: "Er hinterließ eine Witwe, drei Söhne und drei Töchter."

Die folgenden Kinder konnten wir inzwischen nachweisen:
Philipp (*1803 +1851), Jacques (+1866), Friedrich (*1796), Andreas (*1797 +1800), Marie Madeleine (*1800), Madeleine (*1804), Christine (*1820 +1901)

Mein Dank geht also an Angel für die Unterstützung und an Werner für die Entzifferung der Urkunden!