Montag, 3. September 2012

Johann Heinrich Gaßner, von Jaegerthal über Neuhemsbach nach Sennfeld und Hochstein

Hammermühle bei Neuhemsbach, gelaufen 1907

Johann Heinrich Gaßner, geboren 1772 in Jaegerthal bei Niederbronn, heiratet im Jahr 1800 im Alter von 28 Jahren in Neuhemsbach im Landkreis Kaiserslautern die Margaretha Wilhelmina Hackenschmidt. Bis 1809 werden sechs Kinder in Neuhemsbach geboren. Vermutlich hat Johann Heinrich während dieser Zeit im Neuhemsbacher Eisenhammer gearbeitet. Ab 1812 werden dann 5 weitere Kinder in Sennfeld im Neckar-Odenwald-Kreis geboren. Margaretha Wilhelmine Hackenschmidt stirbt hier im Jahr 1819. Der letzte Eintrag im Kirchenbuch von Sennfeld mit dem Namen Gaßner erfolgt am 9.7.1821, als Wilhelmine, die dreijährige Tochter von Johann Heinrich Gaßner und Margaretha Wilhelmine Hackenschmidt stirbt.

1821 ist Johann Heinrich Gaßner 49 Jahre alt. Von drei Kindern ist bekannt, das sie das Erwachsenenalter erreicht haben: 1821 war Maria Elisabeth 20 Jahre alt, Heinrich Wilhelm 19 Jahre und Johann Christoph war 16 Jahre alt. Von den vier jüngeren Kindern Lisette Dorothea, Elisabeth Charlotte, Johann Daniel Christoph und Katharina Karolina kennen wir keinen Sterbeeintrag, wahrscheinlich gehörten auch sie noch zur Familie.

Im Notizbuch des Eisenwerks Hochstein bei Winnweiler heißt es: "Kleinschmied, Meister. Gaßner Heinrich v. Senfeld 1821 sehr gescheit".

Vermutlich hat also Johann Heinrich Gaßner ab 1821 bei Gienanth in Hochstein gearbeitet. Man müsste nun also doch seinen Sterbeeintrag und weitere Spuren in Hochstein und Winnweiler suchen.

Nachdem die Nachfahren von Johann Heinrich Gaßner in vielen anderen Eisenwerken gearbeitet haben, hat rund 100 Jahre später Edmund Gaßner, mein Urgroßvater und Ururenkel von Johann Heinrich Gaßner, wieder bei Gienanth in Hochstein gearbeitet. Edmunds Söhne haben hier gelernt und Mädchen aus der Gegend geheiratet.